Energiversorgungsunternehmen stehen vor dem Dilemma, dass Netzbetreiber als
Messtellenbetreiber Investitionen in Smart Meter tätigen müssten, deren
Hauptnutznießer die Energievertriebe sind. Darüber hinaus bedeutet die
Einführung einer zukunftstauglichen Smart Metering Lösung eine Überarbeitung
fast aller unternehmensinternen Prozesse. Nur so lassen sich durch
Effizienzsteigerungen einen Teil der Investitionskosten zu amortisieren. Um die
Potentiale in den Bereichen Effizienz, neue Produkte und optimierter
Beschaffung heben zu können dürfen nicht zwei Prozesswelten parallel bestehen,
sondern das gesamte Unternehmen muss zügig umgestellt werden. Der Aufbau eines Kommunikationssystems für Smart Meter mit
mehreren tausend Zählern in kurzer Zeit bedarf speziell qualifizierter
Mitarbeiter und bedeutet erhebliche initiale Investitionen. Darüber hinaus
gestaltet sich die Technikauswahl schwierig, da die am Markt verfügbaren
Systeme nur schwer miteinander zu vergleichen sind. Dies gilt insbesondere für
die mit den jeweiligen Systemen verbundenen Kosten, da den meisten Herstellern
Erfahrungen mit Fehlerquellen im Massenrollout und Massenbetrieb fehlen. Ohne
diese Informationen ist es jedoch kaum möglich Smart Metering unter dem Aspekt
der Wirtschaftlichkeit zu planen.
Den immer wieder laut werdenden Rufen nach verbindlichen
technischen Vorgaben durch die Bundesnetzagentur hat diese mehrfach eine klare
Absage erteilt. Die Auswahl einer zukunftssicheren, effizienten Lösung bleibt
damit auch weiterhin jedem Unternehmen selbst vorbehalten.
Das Smart Meter Operator Konzept
Mit dem Smart Meter Operator (SMO)
bietet die EVB Energy Solutions eine Lösung für die aufgezeigten Hindernisse.F ür einen festen jährlichen Betrag werden geeignete
Messgeräte beschafft und eingebaut. Darüber hinaus wird ein Kommunikationsnetz
aufgebaut, welches in der Lage ist umfangreiche Messdaten zu erheben. Nach
erfolgreichem Aufbau des Smart Metering Systems erhalten der Netzbetreiber
ebenso wie die Vertriebe Zugriff auf die von ihnen benötigten Daten an der
standardisierten, offenen und lizenzfreien Meterus-Schnittstelle.
Mit den eingesetzten Zählern besteht bereits heute die
Möglichkeit Abrechnungen gemäß den Anforderungen des § 40 II EnWG in kürzeren
Intervallen stichtagsgenau zu erstellen. Auch Tarife im Sinne des § 40 III EnWG
sind zumindest für den Bezug elektrischer Energie möglich. Die eingesetzten
Stromzähler verfügen über vier Tarifregistern, zusätzlich besteht die
Möglichkeit bei einem Tarifwechsel den Tarifkalender aus der Ferne zu
aktualisieren.
Um auch zukünftigen Anforderungen hinsichtlich der
Endkundeninformation zu genügen, verfügen die Zähler über eine Schnittstelle,
die es erlaubt im Zähler erhobene Messwerte beispielsweise für Displays oder
die Verbrauchssteuerung von Endgeräten innerhalb des Hauses bereitzustellen.
Neben wirtschaftlichen und technischen Aspekten wurden in
der Produktentwicklung auch Datenschutzerwägungen berücksichtigt. Da
personenbezogene Daten für den Betrieb der Smart Metering Infrastruktur nicht
notwendig sind, werden in den Systemen der EVB lediglich Zählernummern und
Messwerte mit Zeitstempeln gespeichert. Eine Verknüpfung von Messwerten erfolgt
erst in den weiterverarbeitenden Systemen des Netzbetreibers bzw. des
Energielieferanten. Ein Rechtemanagementsystem steuert den Zugriff auf die
Messdaten, um einen unbefugten Abruf zu verhindern.
Zukunftssicheres Smart Metering für 36 Euro
Neben einem SMO-Strom für 36€/Jahr bei einer Laufzeit von
acht Jahren, bietet die EVB den SMO auch mit weiteren Versorgungsarten (Gas,
Wasser, Wärme) an. Ein Teil des fälligen Betrages ist dabei jeweils vom
Netzbetreiber zu tragen, der übrige Teil von den Vertrieben als Hauptnutznießer. Enthalten ist neben der Beschaffung der Messgeräte der
Einbau der Messgeräte, der Aufbau der Kommunikation und der Betrieb des
Gesamtsystems über die gesamte Laufzeit. Sofern es im Verlauf des Betriebs
trotzdem zu Störungen in der Kommunikation oder der Messgeräte selbst kommen,
behebt die EVB diese, ohne das dafür zusätzliche Kosten entstehen.
Zum Einsatz kommen hauptsächlich Messgeräte von Diehl
Metering und Echelon. Beide Unternehmen stellen seit vielen Jahren
kommunizierende Messgeräte her und verfügen durch internationale Projekte über
umfangreiche Erfahrungen hinsichtlich Aufbau und Betrieb von
Messgeräteinfrastrukturen.
Das Angebot richtet sich vornehmlich an vertikal integrierte
Unternehmen. Diese sind am ehesten in der Lage die Vertriebspotentiale
beispielsweise durch Kombination mit regionaler Energieerzeugung voll
auszuschöpfen.
Kontakt/Terminvereinbarung
Gerne stellen wir Energieversorgern oder Netzbetreibern das Smart Meter Operator Konzept in einem persönlichen Gespräch vor. Füllen Sie folgende Kontaktfelder aus und wir rufen Sie unverbindlich, zwecks Terminvereinbarung, zurück.